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“Die „Ehemaligenâ€, nach Meinung der Extrem-Charismatiker, die man „die Abgefallenen“ nennt, koennen fuer diese „Super-Christen“ keine Christen mehr sein! Sie werden von heute auf morgen nicht mehr gegruesst, sondern geaechtet! Niemand kann ermessen, wie die „Ehemaligen“ sich fuehlen. Sie fuehlen sich schuldig und unter Verdammnis, zweifeln an ihrem Glauben und in den evangelikalen Kreisen werden sie nicht viel besser behandelt. Wir wissen aus eigener Erfahrung, dass es diesen Menschen, sehr schlecht geht. Man hungert nach Hilfe und Gerechtigkeit, die scheinbar nirgendwo zu finden ist. Hingegen wird man als unversoehnlich dargestellt. Es wird einem Hass unterstellt, man wird gezwungen, zu vergeben.
So hat mir persoenlich ein christliches Forum geholfen, mit meine traumatischen Erlebnissen besser fertig zu werden. In dem ich meine Meinung geschrieben habe und dort z.T. zugestimmt hat, baute sich die innerliche Spannung immer mehr ab. Wir wissen wie schwer es ist, ueber psychische Probleme zu reden, besonders dann, wenn charismatisch und/oder christliche Kreise behaupten, man waere unversoehnlich und was sonst noch verletzendes gesagt wird.
Wir werden hier erzaehlen hin und wieder aus unseren Erlebnissen aus der FCJG, Luedenscheid Kommentare geben, einem der extremsten charismatische christlichen Vereine, die es in Deutschland gibt! Und die Betonung liegt ausdruecklich, auf christlich, weil die charismatischen Inhalte in Predigten, Musik und anderen Manipulationen im Vordergrund stehen.
Aber unsere Erlebnisse sollen nicht im Vordergrund stehen, sondern Eure Berichte sind gefordert.
Wir erwarten Eure Beitraege unter: chrissy@verletzte-christen.de
Unser Erfahrungen in der charismatisch christlichen Szene: FCJG Luedenscheid
Erfahrungsbericht aus der charismatisch christlichen Szene von Webmaster Paulus:
Der Spitzname Paulus stammt aus meiner Kinderzeit.
Mit ca. 13 Jahren bekehrt, wollte ich Missionar werden. Ich war voller Feuer, wie ein junger Mensch nur sein kann.
Meine Probleme mit Gott fingen an, als ich mit 14 Jahren meine Lehre als Werkzeugmacher begann. Da ich wie ein Kind glaubte, dachte ich, dass Gott auch alle meine Probleme loesen wuerde.
Da er dieses aber (zum Glueck) nicht tat, glaubte ich immer weniger an die Macht Gottes.
In der Lehre als Werkzeugmacher, kam ich immer mehr mit Alkohol in Beruehrung, den ich damals noch im Griff hatte.
Mit 24 heiratete ich meine Frau, mit der ich drei wunderbare Kinder habe.
Durch eine erst jetzt festgestellte ADHS-Krankheit (Aufmerksamkeits-Defizit-Hyperaktiv-Syndrom), dass auch noch bei Erwachsenen vorkommt, bereitete ich meiner Familie – besonders meiner Frau - grosse Probleme, die durch immer mehr Biergenuss (zwischen 8 und 18 Flaschen Bier taeglich) noch schlimmer wurden.
Durch die Tatsache, dass wir uns beim Kauf unsere Reihen-Hauses finanziell uebernommen haben, wurde unsere finanzielle Situation immer dramatischer, bis wir das Haus 1985 verkaufen mussten.
Meine Frau erzaehlte mir nichts davon, dass sie sich noch in diesem Haus auf dem Bad, nur durch Bibelstudium bekehrt, hatte.
1986 erneuerte ich meinen Glauben bei einer Evangelisation mit Andreas Malessa. Durch seine Predigt ueber David und Bathseba kam ich zu der Ueberzeugung, wenn David ein solcher Suender und trotzdem ein Mann Gottes war, wuerde der Tod Jesu fuer mich auch gelten.
Ab da begann die Zeit der Wunder, aber auch der Verletzungen.
Ich Wurde vom Alkohol, vom Rauchen, ohne Entzugserscheinungen befreit.
Von den Wundern spaeter an anderer Stelle.
Absolut unmusikalisch, bin ich doch sehr an Musik interessiert. Eine Gruppe junger Menschen sang jeden Samstagabend vor unserem Haus. Durch den, fuer mich eigenartigen Klang (hin und wieder Zungengesang) und die Lieder, war ich so angetan, dass ich ihren Gottesdienst im Wiedenhof (FCJG Luedenscheid) besuchte.
Immer begeisterter von dieser Art des Glaubens, draengelte ich mich regelrecht in die Mitarbeit dieses charismatischen Vereins.
Jede Woche, Samstags Ordnungsdienst im Gottesdienst, Missionskreis, Glaubenskursleitung/Hauskirche und Leitung des Obdachlosenfruehstueck, alle zwei Wochen Familienabend, jeden Monat Gesamtmitarbeiter und „Kleine Mitarbeiter“, waren der Ablauf ueber mehrer Jahre. Dazu kamen die Organisation und Durchfuehrung von Sonderveranstaltungen, wie „Come to the Light“, Marsch fuer Jesus, und diverse andere Sonderaufgaben.
Solche Sonderaufgaben bestanden darin, dass wir nach Feierabend fuer die neue Zeitschrift CHAMP die Modeaufnahmen gemacht haben.
1990 fasten wir den Entschluss unser sehr gut eingefuehrtes Fotostudio aufgrund von fast taeglicher Manipulation von W. Heidenreich, der immer wieder bei allen moeglichen Gelegenheiten behauptete: „Kuemmert euch zuerst um das Reich Gottes, so wird euch alles andere zufallen“. Danach kamen immer seine Begruendungen: „Die Haelfte de Tage arbeiten, die andere Haelfte ins Reich Gottes investieren“ (sprich FCJG)
Dazu musste unser „Restbetrieb“ natuerlich weiter laufen, unsere Ehe funktionieren und unsere Kinder erzogen werden.
1992 bestand der Verdacht auf einen Herzinfarkt, der lachend vom Co-Leiter Diefenbach als Luege der Aerzte und der Technik abgetan wurde. Meine Bitte, mir 1 oder 2 Dienste abzunehmen, wurde abgelehnt.
So kam, was kommen musste, Mai 1993 klappte ich fast zusammen, mit dem Erfolg, dass wir mit den Worten von H. Diefenbach: „Wer nichts mehr mit Gott zu tun haben will, oder, der mit der FCJG das nicht mehr nachvollziehen kann, den moechten wir bitten, nicht mehr zum Familienabend zu kommen“; aus der FCJG „entfernt“! Wer nicht mehr zum Familienabend kommen durfte, war, wurde geaechtet!
Zur gleichen Zeit wurde unsere aelteste Tochter massiv vom damaligen Leiter des Teenizentrums Cr. Jahnke, massiv gegen uns aufgehetzt. Als unsere Tochter den Argumenten dieses Manne nicht glauben wollte, sagte er zu ihr: „Wenn du mir nicht glaubst, so frag doch Helmut Diefenbach, wie der ueber deinen Vater denkt“.
An diesem Abend waere unsere Tochter bald zum “Familienabend†gegangen, an dem Walter Heidenreich ueber mich den Stab brach, mit den Worten: „Entweder geht der in die Klapse, oder der kommt fromm komisch drauf“.
Heute wissen wir, dass beides passieren kann, bei Menschen, die so verleumdet und verletzt wurden.
Danach kam die Zeit der Aechtung!
Man konnte glauben, dass in Luedenscheid die Entrueckung bereits begonnen haette, weil Menschen, mit denen wir gestern noch zusammen gearbeitet und gebetet hatten, uns ploetzlich nicht mehr kannten. Das ging so weit, dass Personen urploetzlich auf der anderen Strassenseite waren, nur um uns nicht zu begegnen.
Das steigerte sich so weit, das ein Mitarbeiter der FCJG von der Kreuzkirche Luedenscheid – in die wir zur der Zeit gingen – behauptete, dort waere keine ernst zu nehmender Christ.
Auf der anderen Seite transportierte und verbrauchte dieser Mann verbotener Weise Heizoel als Dieselkraftstoff fuer den ersten Mongolei-Einsatz, mit Genehmigung der FCJG!
Der Unfall war auf keinen Fall das Reden Gottes, sondern Verkettung tragischer Umstaende!
Nachdem die vielen Notsignale, die ich an die FCJG per Briefe gesendet hatte, nichts nutzten, demuetigte ich mich bei Heidenreich und Co, weil mir immer gesagt wurde, ich muesse vergeben.
Auf meine Bitte wenigstens den einen Ausspruch bzgl. Klapse zurueckzunehmen, bekam ich ein Schreiben, dass ich von FCJG-Seite entlastet waere.
Zur Einweihung des „Gebetsberges“ uebernachtete die Ehefrau vom deutschsprachigen Leiter von Jugend mit einer Mission – Marion Warrington – bei uns.
Sie gab uns den Rat, mit der FCJG im Gespraech zu bleiben, den ich dann auch befolgte, indem ich H. Diefenbbach und Chr. Jahnke darauf hinwies, dass es noch sehr viele FCJG-Verletzte gaebe. Daraufhin merkte ich, das ich auf keinen Fall „entlastet“ war, sondern meine Briefe noch sehr existent waren.
H. Diefenbach behauptete, dass sie mit allen Menschen im Reinen seien. Er gab mir den Rat: „dass ich doch bitteschoen zu diesen Verletzten gehen solle“.
Mit meiner ersten Webseite freie-christlichge-jugendgemeinschaft.de war ich der Meinung eine Domain zu besitzen, die rechtmaessig war. Das dieses nicht so war, zeigte mir die FCJG sehr deutlich per Landgericht Frankfurt, indem sie mich unbiblsich verklagten!
Nach fast drei Jahren, habe ich noch einmal den Schritt gewagt, wieder eine solche Webseite zu starten, weil ich die Notwendigkeit sehe, Menschen zu helfen und vor den charismatischen Irrtuemern zu warnen.
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